Opernball

riere auf Leichenfeldern errichtet hat, der den drogensüchtigen und psychotischen Sohn immer wieder im Stich gelassen hat, um nicht anderswo die Chance auf Massaker zu verpassen. Die weltweite Live-Übertragung des tausendfachen Gas todes hätte er
             zweifellos als Höhepunkt seines Berufslebens empfunden.
             Unterbrochen werden diese Gedanken von den Erzählungen mittelbarer und unmittelbarer Zeugen der Katastrophe, darunter auch der einzige Überlebende aus der Verschwörergruppe. Neben authentischen Personen treffen wir die Träger unschwer enträtselbarer Pseudonyme. Andere Gestalten des öffentlichen Lebens sind schwer oder gar nicht zu identifizieren, was zwar bei den in das fiktive Attentat verwickelten Personen nachvollziehbar ist.
             Zuletzt wird zwar eine Auflösung angeboten - gewisse Polizeigrößen haben sich der Gruppe bedient, um sich als Lösung des von ihnen selbst geschaffenen Problems an
             Der Roman "Opernball" hat mir sehr gut gefallen. Obwohl es am Anfang ein bisschen langsam und verwirrend ist, wird man schnell davon "abhängig". Verwirrend in dem Sinn, dass man nicht weiss, wer spricht oder wer was erzählt, trotzdem ein sehr guten Roman.
             Ich habe das Buch gewählt, weil das Thema (Ausländerhass und Terrorismus) so aktuell ist. Besonders nach der Bildung der neue Regierung in Österreich ist es überhaupt "das Thema", nicht nur in Österreich, sondern auch in Europa.
             Es ist auch zum bemerken, dass Josef Haslinger Giftgas als Todesmittel benutzt hat. Die Symbolik, dasselbe Gas, das in Auschwitz und anderswo eingesetzt wurde.
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Opernball. (2000, January 01). In MegaEssays.com. Retrieved 22:43, September 17, 2026, from https://www.megaessays.com/viewpaper/42673.html